INHALT

Burgund, 1728. Nichts wünscht der grantige Comte d'Eon (René Lefèvre) sich mehr, als dass die Frau (Gisèle Grandpré) seines Neffen Pascal (Bernard Lajarrige) nach sieben Töchtern endlich einen Jungen zur Welt bringt - seine einzige Hoffnung auf einen Erben und Stammhalter. Doch auch das achte Kind ist ein Mädchen, und so greift Pascal zu einer Notlüge und gibt die kleine Geneviève kurz entschlossen als "Charles" aus - schließlich hängt auch seine eigene Erbschaft davon ab, seinem Onkel einen Sohn zu präsentieren. Und da der Comte ohnehin nicht mehr lange zu leben hat, so Pascals Hoffnung, müsse man die Maskerade sicher nicht allzu lange aufrechterhalten.
Doch weit gefehlt: 20 Jahre später ist der herrische Alte noch immer wohlauf. Geneviève (Andrée Debar) hat sich inzwischen daran gewöhnt, "Charles" zu spielen. Daher macht es ihr auch nichts aus, als ihr Onkel sie zu einem Dragoner-Regiment schickt. Fluchend, fechtend und trinkfest steht sie zwischen den raubeinigen Soldaten ihren Mann. Durch die Vermittlung einer schönen Comtesse wird "Charles" von König Ludwig XV. (Jean Desailly) und der Marquise Pompadour (Simone Valère) eines Tages für eine staatstragende Mission auserkoren: "Er" soll nach Petersburg reisen, um bei der Zarin Elisabeth (Isa Miranda) den anstehenden Pakt Russlands mit Preußen zu sabotieren. Und weil Elisabeth angeblich nur Frauen in ihrer Nähe duldet, soll der zierliche "Charles" sich als Frau verkleiden.
Gemeinsam mit dem Dragoner Bernard (Gabriele Ferzetti) macht "er" sich als "Comtesse de Beaumont" auf den Weg ins eisige Russland. Allerdings verläuft die Mission nicht ganz wie geplant: Erst kommt Bernard hinter "Charles'" Geheimnis - und verliebt sich in die hübsche Dragonerin. Und in Petersburg erfährt die Zarin durch eine Intrige der Preußen, dass es sich bei der Comtesse in Wahrheit um einen verkleideten Mann handelt. Sie lässt "Charles" zwar verhaften - allerdings nur, weil der schöne Jüngling erst recht das Interesse der einsamen Herrscherin weckt. Mit dieser Wendung geht für Charles/Geneviève das Versteckspiel natürlich erst richtig los.
Inspiriert von der schillernden Lebensgeschichte des Chevalier d'Eon, der fast fünf Jahrzehnte seines 81-jährigen Lebens als Mann und die restlichen Jahre als Frau verbrachte, erzählt "Der Chevalier des Königs" eine humorvolle Mantel-und-Degen-Geschichte. In den Hauptrollen überzeugen Andrée Debar, Isa Miranda und Gabriele Ferzetti, der vor allem durch seine Rolle als Eisenbahnbaron in "Spiel mir das Lied vom Tod" bekannt wurde.

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