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Ein Fischzug für 300 Millionen

Un'anguilla da 300 milioni (1971)


Bewertung: 5.5/10

INHALT

Giovanni Boscolo, genannt Bissa (Lino Toffolo), ist ein Lebenskünstler, wie er im Buche steht. Er pflegt eine heimliche Affäre mit der attraktiven Komtess (Senta Berger), die sich als junge Witwe auf ihre Weise amüsiert. Um seine bescheidene Kriegsrente aufzubessern, betätigt Bissa sich in einem Naturschutzgebiet als Schwarzangler.
Seit Jahren versucht der Gemeindebeauftragte Mario (Mario Adorf) ihm das Handwerk zu legen, doch der trickreiche Bissa und sein Komplize Lino (Rodolfo Baldini) konnten dem Gesetzeshüter bislang immer entkommen.
Alles läuft bestens, bis Vacso (Gabriele Ferzetti) auftaucht, ein alter Kriegskamerad, der Bissa einst das Leben rettete. Um sich zu revanchieren, verspricht Bissa dem alten Kumpanen, sich einige Zeit um dessen Stieftochter Tina (Ottavia Piccolo) zu kümmern, die in schlechte Gesellschaft geraten sei und angeblich Drogen nimmt.
Bissa gibt sein Bestes, doch die verwöhnte Teenagerin macht ihm das Leben nicht leicht. Schließlich stellt sich heraus, dass Tinas Stiefvater ihre Mutter um das ererbte Vermögen gebracht hat.
Tina will dem Schuft das Geld wieder abjagen und schlägt vor, eine Entführung vorzutäuschen, um ihren Stiefvater um 300 Millionen Lire zu erpressen. Der Coup ist eigentlich zu groß für den kleinen Schwarzangler, und ehe sich Bissa sich versieht, wachsen ihm die Ereignisse über den Kopf. Zu spät erkennt er, dass er nur benutzt wurde.
Die Komödie um kleine und große Gaunereien lebt von ihren typisch italienischen Charakteren. Neben Senta Berger in einer frühen Rolle spielt Mario Adorf einen sturköpfigen Gesetzeshüter mit dem Herz am rechen Fleck.

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