INHALT

Dodge City hat eine andere Entwicklung genommen, als seine Gründer sich das vorgestellt hatten. Dank der Eisenbahn gedeiht die Stadt zwar wirtschaftlich, sonst aber herrscht die nackte Gewalt, denn der skrupellose Jeff Surrett (Bruce Cabot) schaltet und waltet, wie es ihm passt. Auf einer Viehauktion bekommen der Cowboy Wade Hatton (Errol Flynn) und seine Begleiter Rusty (Alan Hale) und Tex (Guinn Williams) gleich den richtigen Eindruck von Surrett und dessen Methoden. Hatton denkt jedoch nicht daran, seine Rinder Surrett zu überlassen, sondern verkauft sie an einen anderen Händler. Kurz darauf ist dieser ein toter Mann, Surretts Leute haben ihn umgebracht. Mit den Cowboys aus Texas können sie allerdings nicht so umspringen wie mit den ängstlichen Bürgern von Dodge City. Das zeigt sich bei einer wilden Schlägerei im Saloon, bei der Rusty und Tex ihren Gegnern nichts schuldig bleiben.
Als man Hatton anträgt, Sheriff von Dodge City zu werden, lehnt er zunächst ab. Erst der Tod eines kleinen Jungen stimmt ihn um. Außerdem möchte er nicht, dass die hübsche Abbie (Olivia de Havilland) schlecht von ihm denkt. Diese glaubt, dass Hatton ihren Bruder auf dem Gewissen hat, dabei ist der junge Mann ein Opfer seines Leichtsinns geworden. Hatton sorgt dafür, dass das Gesetz in der Stadt wieder Geltung bekommt. Vergeblich versucht Surrett, den Sheriff zu korrumpieren, und muss zudem damit rechnen, dass der unerschrockene Joe Clemens (Frank McHugh) vom "Dodge City Star" Beweismaterial veröffentlicht, das ihm das Genick brechen könnte. Um dies zu verhindern, lässt Surrett den Zeitungsmann ermorden. Hatton fällt es nicht schwer, den Täter zu finden. Als Surrett seinen verhafteten Komplizen befreien will, kommt es in einem brennenden Eisenbahnwaggon zur letzten dramatischen Auseinandersetzung.
Hollywood-Regisseur Michael Curtiz war einer der meistbeschäftigten und renommiertesten Regisseure Hollywoods. Der gebürtige Ungar Mihály bzw. Manó Kertész Kaminer hatte sich schon in Europa einen Namen als Regisseur gemacht, ehe er 1927 in die USA ging, wo er den Namen Michael Curtiz annahm. Seine Meisterschaft, populäre Geschichten in Szene zu setzen und ein großes Publikum zu erreichen, hat er praktisch in allen Genres bewiesen. Die Hauptrollen in seinem farbenfrohen Westernklassiker "Herr des Wilden Westens" spielen Errol Flynn und Olivia de Havilland, eines von Hollywoods Traumpaaren der goldenen Ära. Unvergesslich ist der Film für seine spektakulären Massenszenen, darunter eine Stampede und die bis heute wohl größte Massenschlägerei, die je in einem Western-Saloon inszeniert wurde.

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Herr des Wilden Westens

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