INHALT

Als Heimkind Michi seinen Vater aufspürt, ist er entsetzt: ein Kleinwüchsiger. Michi wird zum Gespött im Heim und flieht. Ein schlechter Start für die neue Vater-Sohn-Beziehung. Auch Tom ist überfordert von seinem neuen Zögling. Michi lehnt Tom ab, möchte aber nicht ins Heim zurück. Nur langsam wächst das Vertrauen der beiden zueinander. Dann stellt eine Nachricht des Jugendamtes nochmal alles infrage, und Michi muss sich entscheiden. Nach dem frühen Tod seiner Mutter vermisst Michi vor allem eines: eine Familie. Die kann das Heim nicht bieten. Ein Brief bringt Michi auf die Spur seines Vaters. Doch als der Vater so gar nicht den Erwartungen entspricht, ist die Enttäuschung riesig. Michi lässt sie Tom spüren. Der ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, eine liebevolle Vater-Sohn-Beziehung aufzubauen, und der Herausforderung, auf die unverhohlene Ablehnung zu reagieren, die ihm von Michi entgegenschlägt. Von der Situation überfordert, wendet er sich schließlich sogar von seinen besten Freunden aus dem Ruderteam ab. In seinem neuen Umfeld versucht Michi, den Vater zu verheimlichen. Er hat Angst davor, wieder verhöhnt zu werden. Ein Mädchen aus der neuen Clique, Katja, konfrontiert ihn schließlich mit der Wahrheit und hält trotz seiner Lügen zu ihm. Das Eis bricht, und Michi schafft es auch nach und nach, Vertrauen zu Tom zu fassen, ja, sogar die Zeit mit ihm zu genießen. Als dann infrage steht, ob Tom überhaupt sein leiblicher Vater ist, bricht für Michi erneut eine Welt zusammen, und er muss sich entscheiden. Die von dem Autoren- und Regieduo Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf entwickelte Geschichte berührt. Nicht nur, weil sie Offenheit und Empathie fordert für Menschen, die anders sind, sondern auch sich selbst gegenüber. So überzeugte die Geschichte nicht nur die Erwachsenen-Jurys und Filmkritiker weltweit, die dem Film mittlerweile über 25 Preise – darunter auch den Deutschen Filmpreis für den Besten Kinderfilm – verliehen haben, sondern auch viele Kinder- und Jugendjurys. Die beiden Darsteller, der bei den Dreharbeiten erst neunjährige Luis Vorbach (Michi) und der kanadische Schauspieler Jordan Prentice (Tom) verkörpern eindrucksvoll die schwierige Annäherung der beiden Hauptfiguren. Für die Kamera konnte mit Jürgen Jürges ein Kameramann gewonnen werden, der zahlreiche Filme mit Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders und Michael Haneke gedreht hat. Entstanden ist der Film im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“. Mit dieser Initiative unterstützen öffentlich-rechtliche Sender, Förderer, Politik und Filmwirtschaft Kinderfilme, die auf originären Drehbüchern basieren.

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